BMW Group Werke
Mobilität ganzheitlich und nachhaltig neu denken

Herausforderung
Innovation ist für die BMW Group ein zentrales Thema. Seit über 100 Jahren stehen die kontinuierliche Verbesserung von Leistung, Komfort und Sicherheit im Mittelpunkt.
Aber vor Kurzem hat sich das alles geändert.
Mit dem Start des Projekts i unternahm die BMW Group im Jahr 2007 die ersten Schritte auf dem Weg zur Elektromobilität.
Mit Projekt I wurde eine Transformation im gesamten Angebot der BMW Group angestoßen.
Neben der Verbesserung von Leistung, Komfort und Sicherheit musste das Unternehmen auch weltweit Prozesse anpassen, um mehr Elektrofahrzeuge zu entwickeln, zu bauen und auszuliefern. Und zwar schnell. Im Jahr 2017 lieferte die BMW Group weltweit 100.000 Elektrofahrzeuge an Kunden aus.
Eine derart erfolgreiche Unternehmenstransformation erfordert eine klare Vision, eine gut durchdachte Strategie und gut gemanagte Veränderungen. Und natürlich hat sich der Wandel hin zur Elektromobilität seitdem immer weiter beschleunigt.

„Das EFQM-Modell unterstützt uns bei der Sicherstellung einer einheitlichen Ausrichtung, Umsetzung und Wirkung (Warum, Wie und Was) und durchdringt die gesamte Organisation. Regelmäßige Selbst- und Fremdeinschätzungen ermöglichen die Identifikation von Verbesserungspotenzialen.“
Dr. Robert Engelhorn – CEO, Produktion, BMW Nordamerika
Lösung
Die BMW Group nutzt das EFQM-Modell bereits seit vielen Jahren zur Fokussierung der Strategie, zum Veränderungsmanagement, zur Leistungssteigerung und zur Berücksichtigung der Nachhaltigkeit.
Werke und Tochtergesellschaften der BMW Group auf mehreren Kontinenten sind sich der Vorteile von EFQM bewusst.
„Die Vorteile des EFQM-Modells habe ich kennengelernt, als ich Leiter der Lackierung im BMW Werk Regensburg war“, sagt Dr. Robert Engelhorn, heute Leiter des BMW Werks München. „Und als Senior Vice President Produktion und Technologie bei unserem Joint Venture BMW Brilliance in China.“
„Es ist ein umfassender, ganzheitlicher und unternehmerischer Ansatz, der uns geholfen hat, nachhaltigen Erfolg sicherzustellen.“
Doch genauso wie Organisationen ständig innovativ sein und sich verbessern müssen, gilt dies auch für EFQM.
Das BMW Werk München war eine der ersten Organisationen, die das neue EFQM-Modell bei seiner Einführung im Jahr 2019 pilotierte.
„Wir nutzen es seitdem, um unsere Strategie zu verbessern, zu überprüfen und zu bewerten“, sagt Dr. Engelhorn.
„Dieses Modell hat uns unter anderem dabei geholfen, die Zusammenhänge zwischen Zweck und Strategie neu zu bewerten und dabei unseren Fokus auf die Stakeholder zu stärken.“
Besonders positiv lobte Dr. Engelhorn im Werk München die Aktualisierungen und Verbesserungen des EFQM-Modells. „Die Weiterentwicklungen des Modells ermöglichen die Analyse und Bewertung aktueller Herausforderungen wie beispielsweise der Umstellung auf Elektromobilität.“
Bis Ende 2021 geht die BMW Group davon aus, weltweit mehr als eine Million elektrifizierte Modelle verkauft zu haben.
